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 Lobsang Ayar
 dipl. Physiotherapeut
 dipl. Sportphysiotherapeut ESP
 Tel. 044 946 05 44
 Fax. 044 946 05 79

Cool down
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Physiotherapie Volketswil, Lindenstrasse 2 8604 Volketswil
   
 


Inhalte:

- Weshalb sollte man nach dem Sport ein Cool down (Abwärmen) Machen ?
- Wie sieht ein sinnvolles Abwärmen aus ?

Wie das warm up gehört auch das cool down nicht zu den Lieblingsbeschäftigungen von Spielsportlern. Es gibt immer einen Grund, kein cool down zu machen. Die Mannschaft hat gewonnen - also ab in die Kabine und den Sieg feiern. Oder man hat gerade verloren und möchte nur noch unter die Dusche, raus aus dem Blickfeld der Zuschauer... Aufgrund der vielen positiven Auswirkungen, die ein gut aufgebautes cool down hat, bin ich aber sicher, dass es sich lohnen würde, diese zehn Minuten zu investieren. Denn mit dem cool down beginnt bereits die Regenerationsphase und die Vorbereitung auf den nächsten Match. Und nach dem cool down sieht alles wieder etwas cooler aus!

Ziele des Abwärmens
- rasche Wiederherstellung der physischen und psychischen Leistungsbereitschaft
- Entspannung / aktive Erholung durch Lockerung der Muskulatur
- Regenerationseinleitung und Verkürzung der Regenerationszeiten durch Abtransport von                        - Stoffwechselendprodukten wie Laktat und Auffüllen der Energiespeicher
- Gesundheitsstabilisierung (Vermeiden von Verkürzungen)
- Besonders wichtig sind diese Wirkungen in Trainingslagern oder bei kurzen Spielabständen!

Aufbau des Abwärmens: Das cool down wird in drei Phasen unterteilt:

1. Aktive Erholung:
Lockeres Jogging während mindestens fünf Minuten bei einem Puls von 100-120 Schlägen pro Minute (möglichst barfuss, um auch die Fussmuskulatur zu entspannen). In dieser Phase werden Stoffwechselendprodukte abtransportiert und Laktat abgebaut. Übrigens sind die Auswirkungen diesbezüglich drei mal grösser als bei einer entsprechenden Massage.

2. Dehnen:
Ich verweise den interessierten Leser erneut auf den Artikel "Dehnen im Sport - Wann und wie" in der ersten Ausgabe des "3:2:1". Das Statische Dehnen (die Dehnung wird also während 20-30 Sekunden gehalten) der beanspruchten Muskulatur zum Senken der Muskelspannung, sollte an einem warmen Ort durchgeführt werden.

3. Passive Massnahmen:
Diese sind niemals ein Ersatz für das aktive Auslaufen! Dazu gehören warme Bäder, Massagen und der Besuch in der Sauna. Diese Massnahmen können als Optimierung betrachtet werden und sind zumindest im Breitensport fakultativ, oder nach persönlichen Vorlieben einzusetzen.

Die grösste Wirkung zeigen die beschriebenen Massnahmen, wenn sie unmittelbar nach Beendigung der sportlichen Leistung durchgeführt werden. Übrigens sind sie auch für Ersatzspieler, die nicht zum Einsatz gekommen sind, sinnvoll. Denn auch sie haben während dem Spiel mit ihrem Team mitgelitten und ihre Muskulatur dürfte durch diesen Stress vermehrt aktiviert sein.

Für die Langfristige Erholung ist aber auch einen ausgewogene Ernährung (Voraussetzung zum Auffüllen der Kohlenhydrat und Eiweisspeicher und somit für die Wiederherstellung der Leistungsbereitschaft) und regelmässig genügend Schlaf unabdingbar.
Fazit: Das cool down - doch kein Auslaufmodell! Zumindest aus sportphysiologischen Überlegungen bin ich der Überzeugung, dass es eine gute Sache ist.

 

 

 
 
 
 
 

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