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Trigger: Ursache von Schmerzen und gesundheitlichen Störungen
Die linke Zeichnung illustriert, wie ein gesundes Muskelfaserbündel
aussieht. Die Fasern haben eine Länge von 2 bis 12 cm. Muskelfasern
verdicken wodurch sich der gesamte Muskel verkürzt und verspannt:
ein "Trigger" ensteht.
Die rechte Zeichnung stellt eine solche Veränderung dar. Trigger sind
Verdickungen von Muskelfasern, die man als Knoten oder harte Stränge
tasten kann. Jeder hat sie, und man nennt sie hierzuland Myogelosen.
"Trigger" bedeutet übersetzt "Auslöser"
Er löst Muskelverspannungen und Schmerzen aus. Muskelfasern
verdicken, verkürzen den gesamten Muskel, und man spürt eine
Verspannung.
«Triggerpoint» bezeichnet im medizinischen
Bereich einen Auslöse-Punkt in der Muskulatur. Aktiviert werden diese
Punkte, wenn der Muskel z. B. bei einem Unfall überdehnt wird, oder
wenn chronische Überlastung das Muskelgewebe strapaziert. Es handelt
sich um teilweise winzige Stellen in verspannten Muskeln, die
besonders schlecht durchblutet sind.
Triggerpunkt-Behandlungen sind passiv und werden zu den
Weichteiltechniken / Massagetechniken gezählt. Wenn der
Physiotherapeut den zuständigen Triggerpunkt drückt, spürt der Patient
die Schmerzen, die ihn plagen, vielleicht diffuser, aber in dem
Gebiet. Der Schmerz auf dem Triggerpunkt lässt mit der Zeit nach. Die
Muskeln werden punktuell gedrückt, im Faserverlauf stark ausgestrichen
oder mit Druck und aktiver Bewegung kombiniert behandelt. Die
Behandlung ist kurzzeitig schmerzhaft, aber für die Betroffenen
erträglich, da der Schmerz bald nachlässt.
Zusätzlich instruierte Dehnübungen unterstützen die Nachhaltigkeit der
Therapie.
In der Physiotherapie werden diejenigen Triggerpunkte behandelt, die
das Symptom der Patienten klar auslösen. Dabei kann der schmerzauslösende Triggerpunkt unter Umständen weit weg vom
eigentlichen Schmerzgebiet sein. Die Triggerpunkte werden unter Druck
noch weniger gut durchblutet, was dann reflektorisch eine
Durchblutungsverbesserung bewirkt, wodurch der Muskel lockerer wird.
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